Out Of Ashes
"It’s not about the salary, it’s all about reality" – nicht darum, Kohle zu machen geht es uns, sondern um die Vermittlung von Realität – mit diesem Leitspruch begannen die Gangsta-Rapper von NWA einst, zu tun, was sie bald sehr erfolgreich taten: Musik als Verarbeitung des wahren Lebens.
Nun fällt die Abteilung Rap bei Linkin Park natürlich gewohnheitsgemäß eher in Mike Shinodas Zuständigkeitsbereich. Im Falle des oben genannten Zitates jedoch könnte momentan kaum ein Spruch besser auf Chester Bennington passen, neben Mike Shinoda der zweite große Name bei Linkin Park.
Denn um die Vermehrung von Geld und Ruhm kann es Chester mit seinem Projekt Dead By Sunrise kaum gegangen sein, deren Debüt-Album "Out Of Ashes" nun vorliegt: Über 50 Millionen verkaufte Tonträger haben Linkin Park in den letzten Jahren verkauft, Chesters Stimme ist ein Markenzeichen rund um die Welt. Bleibt also Variante zwei – die Vermittlung von Realität. Von der hat Chester in den letzten Jahren mehr als genug mitbekommen, und zwar von der bitteren Sorte: Scheidung, Alkoholprobleme, Drogenprobleme... Weiterlesen.
Live-Review: 07.10.2009, Hamburg, Grünspan
Mit leichter Verspätung enterten Dead By Sunrise um kurz nach 9 Uhr die Bühne des gut gefüllten Grünspan, dass von sichtbar vielen Linkin Park-Anhängern bevölkert wurde, die bereits mehrere Stunden vor Einlass vor dem Eingang des Hamburger Clubs ausharrten. Spannend sollte es allemal werden: Linkin Park-Chef Chester Bennington präsentierte sich erstmals live in deutschen Gefilden mit seinem Quasi-Soloprojekt, das mittlerweile bereits ein unerwartetes Eigenleben entwickelt hat. Aus jahrelangem Schaffen im Studio entstand zusammen mit Mitgliedern der Band Julien-K das langerwartete Album „Out of Ashes“, das dieser Tage in den deutschen Plattenhandel gehen wird...Weiterlesen.
Fan-Review: Out Of Ashes
Alles in allem eine ausgewogene Mischung aus Balladen und satten Rocksongs. Zwar sind die Songs teilweise leicht überproduziert, aber trotzdem kommt die Stimmung, die Chester rüberbringen wollte klar beim Hörer an, und dass war schließlich der Zweck. Zudem haben sich die 5 Jahre Wartezeit auf Chester Benningtons Solodebüt durchaus gelohnt, schließlich hatte er so genügend Zeit, um die Platte zu perfektionieren, was ihm durchaus gelungen ist. Auch die Einflüsse von Julien-K passen einfach perfekt zu der gesamten Stimmung der Platte, was auch der erste Eindruck von Chester war, nachdem er den ersten Track hörte, an dem sich Julien-K „vergangen“ haben... Weiterlesen.